Infos und Hilfe für Personen mit Gewalt-Verhalten
Infos und Hilfe für Personen mit Gewalt-Verhalten
Gewalt ist manchmal ganz nah:
Sie schlummert in uns selbst.
Gewalt zu verhindern bedeutet deshalb:
Jeder muss sein Verhalten hinterfragen.
1Die Zeichen der Gewalt
Gewalt bedeutet:
Du machst etwas, was jemand nicht will.
Du verletzt die Grenzen einer Person.
Hier findest du Beispiele.
Klicke auf die Felder
- Du willst immer wissen, wo deine Partnerin ist.
Auch wenn es nicht nötig ist. - Du bestimmst, mit wem dein Freund sich trifft.
Er darf gewisse Personen nicht treffen.
- Deine Frau hat keinen Zugang zum Bank-Konto.
- Nur du entscheidest, wofür ihr das Geld ausgebt.
- Du sendest einer Frau ein Foto von deinem Penis.
- Du zwingst deine Partnerin zu Sex.
- Du sagst zum Beispiel:
«Frauen können das sowieso nicht gut.»
Weitere Beispiele findest du hier.
2Entscheide dich gegen Gewalt
Du erkennst dieses Verhalten an dir.
Du meinst es vielleicht nicht böse.
Aber Gewalt ist nicht in Ordnung.
Du kannst es ändern
Du denkst vielleicht: «sie treibt mich dazu!»
Das ist falsch: Du bist verantwortlich.
Übernimm die Verantwortung!
Vielleicht hast du früher selbst Gewalt erlebt.
Du kennst es nicht anders.
Aber heute kannst du es ändern.
Vielleicht erlebst du gerade schwere Zeiten.
Du bist arbeitslos, hast kein Geld oder viel Stress.
Achtung: Auch dann ist Gewalt nicht in Ordnung.
Lass dir von Fachleuten helfen.
Lerne, mit Krisen umzugehen.
3Hol Hilfe
Du willst ein Leben ohne Gewalt.
Doch du weisst nicht, wie.
Du bist nicht allein.
Beratung bei Gewalt
Bist du manchmal gewalttätig?
Diese Stellen beraten dich:
Fachstellen Gewaltberatung Schweiz:
Website: Fachstellen
(nicht in Leichter Sprache)
Kanton Bern:
Website: Ich bin selber gewalttätig
(in Leichter Sprache)
Weitere Beratungs-Stellen findest du hier (nicht in Leichter Sprache).

